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Im Jahr 2014 haben die 28 Mitgliedstaaten der OECD 137,2 Milliarden US-Dollar an öffentlicher Entwicklungshilfe (ODA) ausgezahlt. Diese Ausgaben in Höhe von 0,3 % ihres Bruttonationaleinkommens verfehlten bei weitem das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen und der OECD verkündete Ziel von 0,7 %. Die ODA zielt auf das Wirtschaftswachstum in den Empfängerländern ab, da die Beseitigung der Armut ein vorrangiges Entwicklungsziel ist. Die in dieser Arbeit diskutierten Forschungsergebnisse von Entwicklungsökonomen untersuchen die Wirksamkeit der ODA im Hinblick auf die Stimulierung des makroökonomischen Wachstums in Entwicklungsländern. Dieser Beitrag beginnt mit einer Darstellung des Forschungsstands, der in drei Stränge gegliedert werden kann. Anschließend wird die Hypothese von Burnside und Dollar über den Zusammenhang zwischen der makroökonomischen Politik eines Entwicklungslandes und den Auswirkungen der ODA auf das Wachstum untersucht. Auch die Einschätzungen ihrer Kritiker werden bewertet. Einige Ergebnisse deuten auf eine positive Wirkung der ODA hin, die jedoch von den Bedingungen im jeweiligen Land abhängt. Dies spricht für eine ODA-Vergabe nach Wirksamkeit. Vorschläge zur ODA-Vergabepolitik werden ebenfalls diskutiert, bevor verallgemeinerbare Schlussfolgerungen gezogen werden.
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