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Das Problem des Mobbings in der Schule wird meist mit den Mobbern gleichgesetzt, sodass diese selbst als „das Problem der Schule" angesehen werden. Aber sind Mobber ein Problem oder vielmehr eine Herausforderung für die Schulen, ihre Philosophie und Praxis zu ändern? Diese Studie ist ein Versuch zu untersuchen, ob Mobbing als eine Form aggressiven Verhaltens betrachtet werden kann, die Situation an staatlichen Grundschulen in Zypern zu erforschen und die Entwicklungsgeschichte von neun 11-jährigen Mobbern hinsichtlich ihrer psychologischen und sozialen Merkmale zu beleuchten. Die Studie stützte sich sowohl auf qualitative als auch auf quantitative Forschungsmethoden und stützte die Ansicht, dass Mobbing eine Form aggressiven Verhaltens ist, da alle Faktoren, die in der einschlägigen Literatur über Aggression beschrieben werden, offenbar eine Rolle bei seiner Entstehung spielen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlichen Kombinationen. Viele Faktoren, die mit den psychologischen und sozialen Merkmalen der Mobber zusammenhängen, spielen bei einem Mobbingakt eine Rolle; folglich muss jeder einzelne dieser Faktoren - sowohl für sich genommen als auch in Kombination - bei allen Bemühungen zur Prävention oder Eindämmung des Problems in Schulen ernsthaft berücksichtigt werden.