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Die in diesem Band versammelten Beiträge der Abschlusstagung des DFG-GRK 2337 "Metropolität in der Vormoderne" widmen sich den spezifischen religiösen, sozialen, wirtschaftlichen, literarischen und kulturellen Räumen, Kommunikationsfeldern und Verflechtungen vormoderner Metropolen. Querschnittsthema ist die Frage, mit welchen historischen Begründungen, Medien und Inszenierungen metropolitane Geltungsansprüche erhoben wurden. Für die Antike werden dabei etwa Alexandria und Rom untersucht, beides Metropolen, deren Bedeutung in der Kaiserzeit über ein "Rebranding" in die christliche Zeit hinein verlängert wurde. Im Mittelalter offenbaren sich metropolitane Netzwerke besonders über die Betrachtung des religiösen Ritus: Dies zeigen Beiträge zur liturgischen Strahlkraft von Jerusalem und Konstantinopel. Aber auch die verdichtete urbane Repräsentation politischer Eliten, durch Familienbücher in Nürnberg, Monumentalbauten in Rom oder Sepulkralplastik in Neapel, werden thematisiert. Nicht zuletzt bietet der Band am Beispiel von Reichstagsakten, Gesandtenberichten und Stadtansichten einen Einblick in die veränderten Reichweiten von Metropolität in der Frühen Neuzeit
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