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Seit Verkündung der Monroe-Doktrin im Jahre 1823 zieht sich die politische Einflussnahme der USA wie ein roter Faden durch die Geschichte Lateinamerikas. Besonders Kolumbien ist durch seine zentrale Stellung im internationalen Drogennetzwerk ins Fadenkreuz der USA geraten, da die Verknüpfung von Drogen und Nationaler Sicherheit ein zentrales Essential der US-Außenpolitik bildet. Welche wirtschaftlichen, militärischen und politischen Instrumente setzen die Bush Senior-Regierung sowie die Clinton-Administration gegenüber Kolumbien ein? Welche Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten gibt es zwischen beiden Regierungen bei der außenpolitischen Strategie gegenüber dem Andenland? Welche Folgen hat dies für Kolumbien und die gesamte Region? Der Autor zeigt in einen einführenden Überblick die zentralen Determinanten der US-Lateinamerikapolitik auf. Darauf aufbauend analysiert und vergleicht er die eingesetzten außenpolitischen Instrumente und Sanktionsmittel gegenüber Kolumbien und untersucht die strategischen Ziele beider US-Administrationen. Das Buch richtet sich an Politiker, Historiker, Journalisten, Wirtschaftswissenschaftler und interessierte Beobachter.
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