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HAGIA SOFIA, Siehst Du noch den Weißen Turm" ist ein anspruchsvoller geopolitischer Thriller, der in Thessaloniki spielt. Die Protagonisten, promovierte Historiker der griechisch-deutschen Diaspora, stoßen bei ihrer Forschungsarbeit auf ein geopolitisches Geheimnis. Ihre Suche nach historischer Wahrheit führt sie tief in die komplexen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei, bis hin zu den Wurzeln des Pontos-Traumas. Sie geraten dabei ins Visier des Schattenkonvents, einer mächtigen, transnationalen Organisation, die versucht, die historische Wahrheitsfindung um jeden Preis zu unterbinden und einen Anschlag auf ein historisches Wahrzeichen für die Initialzündung eines Krieges zu nutzen, der sowohl die Balkanregion, als auch das Ägäische Meer, also Kleinasien betrifft.
Obwohl die Handlung fiktional ist, basiert die Erzählung auf einem immensen Faktenreichtum aus der Antike, der Byzantinischen und Osmanischen Epoche sowie der aktuellen Politik und Geopolitik. Dieser tiefe Realismus, belegt durch ein sehr langes Quellenverzeichnis am Ende des Buches, verleiht dem Werk eine beinahe bildungsbuchartige Tiefe. Dank seines literarisch anspruchsvollen Stils behält es dennoch den Charakter eines fesselnden geopolitischen Thrillers bei.
Der Autor, Jahrgang 1974, ist griechisch-orthodox und verkörpert als Kind griechischer Mutter und deutschen Vaters die Dualität, die seine Figuren prägt. Seine tiefe Verwurzelung in Thessaloniki, kombiniert mit seiner langjährigen internationalen Berufserfahrung, bildet die empirische Grundlage für die breite geopolitische Perspektive des Romans.