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Die Machomänner der Moderne 1909 gründete der Schriftsteller Filippo Tommaso Marinetti zusammen mit den Malern Giacomo Balla, Umberto Boccioni, Carlo Carrŕ und Gino Severini die futuristische Bewegung. Die Gruppe bestand aus Malern, Bildhauern, Designern, Architekten und Schriftstellern. Bewegung und Maschinen waren ihre Hauptthemen, ihr Anliegen: die angestaubte Gesellschaft in ein neues Zeitalter stromlinienförmiger, starker, reiner Modernität zu führen. Der Futurismus nimmt in der Kunstgeschichte einen wichtigen und gleichzeitig umstrittenen Platz ein. Seine Anhänger entwickelten revolutionäre Methoden, um Bewegung, Licht und Geschwindigkeit zu vermitteln, lösten jedoch wegen ihrer Verherrlichung von Krieg und ihrer Unterstützung des Faschismus heftige Kontroversen aus. Ihre wilden, beinahe fieberhaften Tableaus zeichnen sich durch eine machohaft-aggressive Haltung aus und den radikalen Versuchen, anhand von Pinselstrich, Textur und Farbe darzustellen, wie ein Objekt sich durch den Raum bewegt. Dieses Buch präsentiert anhand der Protagonisten des Futurismus und ihrer wichtigsten Werke eine Kunstbewegung, die alle "Ismen" der Vergangenheit verachtete und dabei einen eigenen erschuf.
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