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Die Befürworter der Globalisierung fordern, dass Umweltstandards nicht zur Behinderung des Freihandels eingesetzt werden und dass neue Formen des Protektionismus bekämpft werden (z. B. ökologische Übervorteilung, grünes Dumping usw.). Dennoch drängen Umweltschützer die Regierungen immer wieder dazu, alle Handelsabkommen um die Zusammenarbeit für eine gesunde Umwelt zu erweitern.Tatsächlich lassen sich Freihandel und Umweltqualität miteinander vereinbaren: das ist die Logik der doppelten Dividende im weiteren Sinne. Im engeren Sinne hingegen ist die Theorie der doppelten Dividende (Goulder, 1994) durch den Einsatz von Ökosteuern und Zolltarifen realisierbar. Die Substitution der ersten durch die zweite Steuer schafft Anreize für die Beseitigung von Umweltverschmutzungen und führt zu öffentlichen Einnahmen, die den Rückgang der Steuereinnahmen aus dem Zoll ausgleichen. Auf diese Weise wird der freie Handel erreicht.Die Maximierung der sozialen Wohlfahrt erfordert die Untersuchung der Interdependenzen zwischen Ökosteuer und Zolltarif. Sie bestimmen die Spezialisierungen der Länder sowie die Auswirkungen auf die Terms of Trade und die Gewinne aus dem Handel. Es werden wechselseitige Abhängigkeiten zwischen den beiden Steuerinstrumenten für eine optimale Wohlfahrt im Norden und im Süden aufgezeigt.
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