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Der Band liefert eine Erklärung für die Initiierung und für das Scheitern von Dezentralisierungprozessen. Entscheidend hierfür ist das Zusammenspiel von Akteuren, deren Interessen und Anreize. Der Autor Jonas Frank zeigt am Beispiel Ecuadors, wie diverse Interessengruppen oft einen entscheidenden Durchbruch zur Neuverteilung von Ressourcen erzielen, während in anderen Situationen alle Versuche der Konsensfindung misslingen. Ironischerweise sind es oft nicht die "Verlierer" sondern die "Gewinner" einer partiellen Dezentralisierung - Akteure die sich einen kurzfristigen Vorteil erwerben konnten - die den zukünftigen Verlauf des Prozesses entscheidend beeinflussen und blockieren, oft auf Kosten des gesamtgesellschaftlichen Nutzens. Das Buch ist besonders für Ökonomen, Politikwissenschaftler, Entscheidungsträger und all jene interessant, die sich mit Reformen von Staat und Gesellschaft in Entwicklungsländern befassen. Jonas Frank war jahrelang als Berater von Entscheidungsträgern in Ecuador tätig und analysiert politische Strategien für Dezentralisierungsprozesse, die für alle Länder relevant sind.
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