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Paris, 1786. Das alte Konigreich steht still - und beginnt zugleich zu brodeln. In den Salons von Versailles glanzt der Wachs, wahrend in den Straen von Saint-Antoine das Brot fehlt. Zwischen Zahlen, Petitionen und Zensur gerat ein Land an den Rand des Hungers - und an den Beginn der Vernunft. Henri de Villiers, koniglicher Beamter, verwaltet den Mangel, bis er begreift, dass Ordnung kein Schutz mehr ist. Sophie Lambert, Lehrerin und heimliche Druckerin, kampft mit Worten gegen das Schweigen der Macht. Lucien, Bauer aus der Picardie, tragt die Wut der Felder in die Stadt. Und uber allem die Frage: Was ist ein Mensch wert ohne Brot, ohne Stimme, ohne Recht?Hunger nach Brot und Freiheit erzahlt mit poetischer Wucht und historischer Grundlage von den letzten Atemzugen des Ancien Regime und vom Erwachen derer, die lernen, laut zu denken. Ein Roman uber Mut, Gewissen und die Kraft der Sprache in Zeiten, da ein Gedanke gefahrlicher war als ein Gewehr.
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