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Soziale Bewegungen stehen seit jeher in einem ambivalenten Verhaltnis zum Recht. Einerseits versuchen sie oft, ihre Anspruche als Rechte geltend zu machen, andererseits kritisieren sie die entpolitisierenden, gewaltsamen und repressiven Aspekte des Rechts. Liza Mattutat fragt deshalb, ob Rechtspolitiken moglich sind, die nicht nur die Inhalte des Rechts, sondern zugleich seine Form verandern. Dazu rekonstruiert sie die rechtskritischen Argumente von Karl Marx, Jacques Derrida und Gilles Deleuze und deutet mit ihnen zeitgenossische Auseinandersetzungen um die Ehe fur alle, die Reform des Sexualstrafrechts und die Elternschaft von trans* Personen. Wo sind philosophische Rechtskritiken fur die feministische Rechtspolitik einschlagig? Wo steht das burgerliche Recht emanzipatorischen Bewegungen entgegen?
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