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Vermehrt wird jede Art von Staatsgewalt gemeinsam mit der Gesellschaft ausgeübt. Das Werk typisiert die vielfältigen Erscheinungsformen und schafft eine Grundlage für die rechtsdogmatische Einordnung kooperativen Staatshandelns. Zudem unternimmt es die Autorin, kooperatives Staatshandeln zwischen Demokratie und Rechtsstaat als pluralistische Interessenvermittlung einzuordnen. Während Defizite der Hierarchie im kooperativen Staat aufzeigt sind und mit dem Grundgesetz eine pluralistische Demokratie begründet ist, fragt die Autorin nach der Aktualität demokratietheoretischer Grundlagen. Sie sieht die Antwort im Kooperationsprinzip, das Kooperation als unmittelbare Beteiligung gesellschaftlicher Interessen am Prozess politischer Willensbildung versteht. Das Buch stellt sich damit dem Problem, wie in Zeiten knapper Ressourcen der Entfernung politischer Willensbildung von einer sachnahen Interessenentscheidung begegnet werden kann. Die Schrift trägt so neben der demokratietheoretischen Entwicklung der Kooperation zur Darstellung sachunmittelbarer Demokratie im Rahmen der Schriftenreihe des Deutschen Instituts für sachunmittelbare Demokratie bei.
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